Pickel ausdrücken?

 

Pickel stören  -  Und gerade deshalb ist die Versuchung groß, die Troublemaker auszudrücken. Wir raten allerdings davon ab. Schließlich kann es sogar gefährlich sein, an bestimmten Stellen des Gesichts an einem Pickel herumzudrücken. Außerdem gelangen durch das drücken auf der Haut sitzende Bakterien noch leichter in die offene Wunde. Meistens verbleiben ohnehin Talg Reste unter der Haut und der Pickel fängt gleich wieder an zu sprießen. 

Doch sind wir mal ehrlich - 
wer geht schon gern mit einer weißen Eiterhaube im Gesicht zum Date? Oder hast du Zeit, für jeden Pickel einen Termin bei der Kosmetikerin oder dem Dermatologen zu machen? Wenn du selbst Hand anlegen möchtest, sollte du auf ein paar Dinge achten. Wir zeigen dir, mit welchen Schritten man einem Pickel schonend entfernt. 

So kannst du deine Pickel fast gefahrenlos entfernen.

Das erleichtert die Arbeit: Einen Waschlappen mit möglichst heißem Wasser auf die betroffene Hautstelle legen. Das öffnet die Poren und der Pickel lässt sich leichter ausdrücken. Alternativ ein Dampfbad für das Gesicht. Am besten mit Kamille das beruhigt die Haut.
Danach solltest du deine Hände gründlich waschen, um weitere Infektionen zu vermeiden. Nun kannst du mit deinen Zeigefingern leichten Druck auf den Pickel ausüben. Sobald der Eiter abgeflossen ist, sollte die stelle desinfiziert werden. 

 

Unser Tipp für hygienisches und erleichtertes Ausdrücken

 

 

Ein Komedonenquetscher ist besser als die Finger. So vermeidest du Verletzungen deiner Haut und es können keine Bakterien in die Wunde gelangen. Der Komedonenquetscher ist ein 10 cm langes Metallstück, mit dem es möglich ist, einen Pickel/Mitesser vorsichtig auszupressen. An jedem Ende ist so etwas wie eine Öse, genau dazwischen positioniert man den Pickel. Vor der Anwendung unbedingt desinfizieren!

Unbedingt beachten: Nach ein paar erfolglosen Versuchen bitte aufhören. Denn sonst steigt das Risiko der Verletzung und der Narbenbildung! 

Wenn du hingegen dauerhaft an Spät Akne leidest, sollte du dich beim Dermatologen beraten lassen.