PLASTIK der Teufel steckt im Detail - Ersticken unsere Klimaziele im Plastikmüll?

Plastik und Plastikmüll belasten massiv unsere Umwelt – das ist keine Neuigkeit. Warum Plastik aber auch dem Klima schadet und aktiv zur Erderwärmung beiträgt, erfahrt ihr jetzt! PLASTIK BESTEHT AUS KLIMASCHÄDLICHEN RESSOURCEN Plastik gibt es erst seit den 1950ern als Massenprodukt. In dieser vergleichsweise kurzen Zeit haben wir Menschen bis heute gigantische 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Forschende gehen sogar davon aus, dass sich die Produktion von Plastik bis 2050 nochmals vervierfachen wird. Die Produktion von Plastik ist ein großes Problem fürs Klima: Plastik wird aus Öl und Gas hergestellt, also Rohstoffe, deren Gewinnung und Verarbeitung klimaschädliche Treibhausgase freisetzen. Pro Jahr verursacht die Plastikproduktion so allein rund 1,6 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalente –mehr als doppelt so viel wie ganz Deutschland im Jahr 2020. WAS BRINGT PLASTIK-RECYCLING? Nach der klimaschädlichen Produktion von Plastik ist da auch noch das Problem mit dem Plastikmüll: Zwar wurden laut Umweltbundesamt rund 99% des deutschen Plastikmülls im Jahr 2019 “nahezu vollständig verwertet”, aber 53% der Plastikabfälle wurden lediglich verbrannt. Dabei wird zwar Energie gewonnen, aber es werden eben auch wieder Treibhausgase freigesetzt. Knapp 47% des Plastikmülls wurden zu sogenannten Rezyklaten verarbeitet, woraus neue Plastikprodukte hergestellt werden können. Aber auch diese Plastik-Verarbeitung kostet Energie und die daraus entstandenen Produkte werden anschließend nicht mehr recycelt, sondern wieder verbrannt. Weltweit werden nur mickrige 2% des Plastiks wirklich recycelt. Der große Rest der Plastikabfälle wird früher oder später verbrannt oder gar nicht verwertet. WAS PASSIERT MIT UNVERWERTETEM PLASTIK? Krasse 80% des weltweit produzierten Plastiks landen auf Deponien oder in der Umwelt, z.B. in den Meeren. Das belastet nicht nur die Umwelt extrem, Forschende haben auch herausgefunden, dass Sonneneinstrahlung das Plastik zersetzt und dabei u.a. klimaschädliches Methan freisetzt. Die meisten Gase setzt der Plastiktyp LDPE frei – und ausgerechnet dieses Plastik findet sich heute am häufigsten als Plastikmüll in den Meeren. Aber nicht nur das: Plastik in den Meeren behindert die Photosynthese von Wasserpflanzen und Fische verwechseln Mikroplastik mit Futter. So stört Plastik auch das Ökosystem der Weltmeere, einem der wichtigsten CO2-Speicher unseres Planeten. Plastik ist also nicht nur für die Umwelt, sondern auch für das Klima ein gigantisches Problem, für das es bisher noch keine Lösung gibt. Habt ihr ein paar Tipps, wie sich Plastik im Alltag einsparen lässt? Schreibt’s uns in die Kommentare! 

Zu sagen Alleine kan ich eh nichts ändern, ist ein Scheinargument und ein Freifahrschein für das Nichtstun.

jeder von uns hat tagtäglich die Chance, sich anders zu entscheiden, und die Dinge in die Hand zu nehmen.

Durch den Verzicht auf Plastikprodukte versuchen wir, unseren kleinen Teil zu einer besseren Welt beizutragen.
Purely Ocean für die Welt von morgen!

Wenn Dir der Beitrag gefälltdann teile ihn doch mit Deinen Freunden :) 

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen