Das Bundesamt für Risikobewertung & Verbraucherzentralen schlagen Alarm - Bambusgeschirr enthält oft Plastik und kann krank machen.

Das Bundesamt für Risikobewertung & Verbraucherzentralen schlagen Alarm - Bambusgeschirr enthält oft Plastik und kann krank machen.

Nicht alle Alternativen zu Plastikgeschirr sind nachhaltig - Die Verbraucherzentralen warnen aktuell vor Geschirr mit Bambus, Reis oder Weizenfasern. Dieses enthält oft Plastik und kann deine Gesundheit gefährden.


Seit Anfang Juli 2021 sind Plastikbesteck, Geschirr und andere Einwegprodukte wie Plastikstrohhalme und Fast-Food Styroporverpackungen in der EU verboten. Doch auch die Alternativen sind nicht "immer" unbedenklich: Der Bundesverband und mehrere Verbraucherzentralen einzelner Bundesländer warnen aktuell vor Geschirr aus Bambus, Reis- oder Weizenfasern. Dieses besteht oft nicht nur aus Naturmaterialien, sondern häufig auch aus Kunststoffen wie Melaminharz.
Einweggeschirr aus Bambus, Weizenfasern oder Mais soll eigentlich Geschirr aus Kunststoff ersetzen. Doch in der Regel enthalten diese Produkte Plastik: Sie basieren meist auf Melamin-Formaldehyd-Harz (MFH), welches nicht biologisch abbaubar ist. Naturfasern wie Bambuspulver oder Maisstärke werden nur als Füllstoff verwendet.


Auch für unsere Gesundheit bergen solche Produkte Probleme - Kommt das Geschirr mit heißen Speisen oder Getränken in Kontakt, wird Formaldehyd und Melamin freigesetzt. Formaldehyd gilt als potenziell krebserregend, wenn man es einatmet. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung kam es in Tierexperimenten zu toxischen Wirkungen an der Blase durch Melamin. Formaldehyd ist haut- und schleimhautreizend, kann akut zu Tränenfluss, Hustenreiz, Übelkeit und Erbrechen führen. Bei regelmäßigem Einatmen kann es Krebs im Nasen-Rachen-Raum auslösen.


Bambusgeschirr ist nicht für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen und darf deshalb eigentlich gar nicht verkauft werden, warnen Verbraucherzentralen. Dies gilt im übrigen auch für Produkte, die Reis oder Weizenfasern bzw. Mais enthalten. Trotzdem sind die Artikel seit Jahren erhältlich, vor allem online. Die Verbraucherzentralen fordern einen bundesweiten, öffentlichen Rückruf von Kunststoffgeschirr mit Naturfasern. Auch Verbraucher sollen andere warnen und betroffene Waren nicht zusammen mit Lebensmitteln verwenden sowie Produkte im Handel melden.


Auch Das Bundesamt für Risikobewertung kurz (BfR) warnte vor Bambusgeschirr!!!

Bereits 2019 hat das (BfR) festgestellt, dass Bambusgeschirr, also Kunststoffprodukte mit Bambusfasern als Füllstoff, nicht für heiße Getränke geeignet sind. Das Amt berichtete von hohen Freisetzungsmengen an Formaldehyd und Melamin und warnte: Gesundheitliche Richtwerte waren im Einzelfall bis zu 120-fach überschritten.

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Quellen:
https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/ernaehrung-lebensmittel/bambus-mehrweggeschirr-keine-umweltfreundliche-alternative

https://www.verbraucherzentrale-berlin.de/wissen/umwelt-haushalt/produkte/vorsicht-schadstoffe-in-kunststoffgeschirr-mit-bambusbeimischung-20573

https://www.verbraucherzentrale-berlin.de/wissen/lebensmittel/lebensmittelproduktion/materialien-mit-melamin-7562

https://www.bfr.bund.de/cm/343/bambooware-freisetzung-von-melamin-und-formaldehyd-in-simulanz.pdf

https://www.bfr.bund.de/cm/343/gefaesse-aus-melamin-formaldehyd-harz.pdf

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